Logo. Es liegt mega nahe, auf der Suche nach dem eigenen Herzens-Business an dein persönliches Hobby zu denken. Vielleicht gehst du gern ins Fitnessstudio und machst Sport. Was spricht dagegen, eine Trainer Lizenz zu machen und als Personal Trainer durchzustarten? Erst mal gar nichts. Zunächst feiere ich dich, solltest du genau das gerade ausprobieren. Es erfordert ne Menge Mut, die ersten Schritte in die Richtung zu gehen.

Dennoch lohnen sich ein paar Gedanken, bevor du dein vermeintliches Herzens-Business nach ein paar Wochen wieder fallen lässt.

Bei nem Hobby geht es um deine persönliche Nutzenmaximierung (Freude, Spaß, Gesundheit etc.). Mit anderen Worten…du machst das Ganze für dich und das Hobby dient nur dir. Das ist großartig und mega wichtig.

Wenn du ein Business startest, dreht sich der Zweck des Businesses, die Daseinsberechtigung jedoch nicht um dich. Klar soll alles im Einklang mit deiner Persönlichkeit sein, doch es zählt vor allem das, was du deinen Kunden ermöglichen kannst. Wie kannst du für sie da sein? Was kannst du ihnen innerhalb deines Hobbies möglich machen? Welches Problem kannst du für sie lösen?

In dem Moment, in dem du dein Hobby zum Beruf machst, übst du es nicht mehr für dich aus. Dein Fokus verändert sich: Weg von dir, hin zu deiner/m Kundin/en. Du bist also ab dem Zeitpunkt für die Nutzenmaximierung deiner Kunden zuständig. Es kann dir passieren, dass du nach nem langen Tag als Personal Trainer null Bock mehr hast auf dein eigentlich so geliebtes Hobby. Der ganze Charakter des Hobbies verändert sich. Das muss dir klar sein.

Dein Hobby darf auch einfach dein Hobby bleiben. Es gibt zig andere Möglichkeiten auf deine Herzens-Business Idee zu kommen.

Zudem muss dir klar sein, dass es dich langfristig auch nicht happy macht, wenn du zwar tust, was du gern machst, aber du darin keinen tieferen Sinn erkennen kannst. Wenn du bspw. nicht erkennen kannst, dass dein Handeln anderen Menschen hilft und du Positives bewirkst, bleibst du irgendwann gelangweilt und unerfüllt stehen.

Also starte nicht einfach blind und aus Mangel an alternativen Ideen.